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Russisch

Pädagogik

Im Vordergrund unseres pädagogischen Handelns steht das einzelne Kind. Wir gehen auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes ein, berücksichtigen seinen aktuellen Entwicklungsstand und greifen seine Spielideen auf. Dadurch entsteht der notwendige emotionale Kontakt zum Kind, der uns Voraussetzung und Möglichkeit bietet, gegenseitiges Vertrauen herzustellen. So wird das Kind durch seine Zufriedenheit, Freude und Begeisterung befähigt, sich im engagierten Spiel motorisch, sensorisch und kognitiv zu entwickeln.

Schwerpunkte und Zielsetzung unserer pädagogischen Arbeit

„Hilf mir, es selbst zu tun!“

Unter Berücksichtigung ihres Alters, ihrer individuellen Fähig- und Fertigkeiten, ihrer Selbstbildungspotenziale begleiten und unterstützen wir die Kinder darin, die alltäglichen Dinge des Kita-Alltags, sowie Anforderungen, Aufgaben und Problemstellungen selber zu bewältigen. Dieses trägt zu einer optimalen Entwicklung von Handlungskompetenz, Selbstständigkeit und Resilienz bei.

Schon die Jüngsten dürfen z. B.

  • ihre Mahlzeiten selber einnehmen,
  • ihr Brot mit einem Messer schmieren,
  • selber Getränke eingießen,
  • beim Tischdecken helfen,
  • Geschirr abräumen,
  • sich an- und ausziehen,
  • bei Vorbereitungen von Aktionen und Angeboten mithelfen,
  • mit der Schere schneiden,
  • Streitigkeiten (wenn möglich verbal) regeln…

Da alles erst einmal gelernt sein will, sind kleinere und größere Missgeschicke anfangs durchaus an der Tagesordnung und sie dürfen ohne Besorgnis passieren!

Das Erleben sozialer Beziehungen

Bedeutsam hierfür ist das gemeinsame und vor allem selbstorganisierte Spiel der Kinder, z. B. das Rollenspiel. Wir begleiten das gemeinsame Spiel der Kinder, bieten entsprechende Spielräume an und stellen unterstützendes Material bereit.

So werden sie zunehmend befähigt, ihre sozialen Kompetenzen im wechselseitigen gemeinsamen Lernen zu entwickeln. Sie lernen die bestehenden Regeln des sozialen und demokratischen Miteinanders zu berücksichtigen und erfahren bei deren Nichteinhaltung Konsequenzen.

Teiloffene Arbeit

Im Vormittags- und Nachmittagsbereich, aber auch bei Projekten, arbeiten wir gruppenübergreifend.
Weil sich die Kinder beider Gruppen dadurch untereinander vertraut sind, erweitern sich für sie die Möglichkeiten, Freundschaften auch mit Kindern der anderen Gruppe zu schließen.

Die unter 3 jährigen Kinder verbleiben in der ersten Zeit in ihrer Stammgruppe.

Bewegung

Durch Freispielangebote auch außerhalb der Gruppenräume, durch gelenkte Angebote oder Impulse mit abwechslungsreichen und ansprechenden Spielgeräten und Materialien, durch Spielplatzbesuche und Ausflüge ermöglichen wir den Kindern, ihren Bewegungsdrang auszuleben.
So lernen die Kinder spielerisch und eigenbestimmt ihren Körper kennen, eigene Stärken aber auch Grenzen einzuschätzen, sich im Raum zu orientieren. Sie machen Wahrnehmungserfahrungen ihrer Sinne, Gefühle und ihres Denkens und entwickeln dadurch Körperbewusstsein, Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit.

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Gerade in den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder die grundlegenden Kompetenzen der Sprache und damit ihrer geistigen Entwicklung insgesamt. Um die Kinder dabei zu unterstützen, gestalten wir den Alltag so, dass er entsprechende Anregungen und Sprachanlässe beinhaltet.

Sprachförderung findet bei uns täglich, immer und überall statt! Dabei sind die Erzieherinnen sich im Umgang mit den Kindern ihrer Vorbildfunktion bewusst.

Um die Mehrsprachigkeit der Kinder zu unterstützen, ist es von uns erwünscht, dass sich die Kinder weiterhin in ihrer Muttersprache miteinander unterhalten.

Musisch-ästhetische Bildung

Wir verstehen uns als „kreative Kita“. Das Erzieherinnenteam zeichnet sich durch unterschiedliche Schwerpunkte in der kreativen Arbeit aus.

Immer auf dem Programm für die Kinder stehen:

  • Projekte
  • Theaterspielen, Tanzen
  • Singen mit Gitarren- oder Instrumentenbegleitung
  • Zeichnen, Malen, Basteln und Gestalten
  • Werken

Auch in diesem Bereich stehen Individualität, Kreativität und Fähig- und Fertigkeiten jedes einzelnen Kindes im Vordergrund. Durch regelmäßige Beobachtungen oder durch Gespräche mit den Kindern (z. B. im Vorfeld von Aktionen), werden die Interessen und Ideen der Kinder aufgegriffen und gemeinsam mit ihnen geplant und umgesetzt.

Die Materialien können von den Kindern frei gewählt werden, die Gestaltung entspricht ihren eigenen Vorstellungen. Es gibt bei uns keine Schablonen!

Außenwelt entdecken

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln machen wir Ausflüge mit den Kindern in den Wald, ins Museum, Theater, in die JuniorUni oder den Zoo. Die nähere Umgebung erkunden wir zu Fuß. So entdecken und erforschen unsere Kinder Stadt und Umfeld und machen vielfältige Kultur- und Naturerfahrungen.

Gerade die Ausflüge in die Natur ermöglichen den Kindern ein entdeckendes Lernen mit allen Sinnen. Diese regelmäßigen und nachhaltigen Naturerlebnisse und Sinneserfahrungen ermöglichen den Kindern „ihre Welt“ kennenzulernen und sich ein eigenes Bild von ihr zu machen, sie dadurch wertzuschätzen und auch zukünftig sorgsam mit ihr umzugehen.

Unsere gemeinsamen Ausflüge befähigen die Kinder zunehmend, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen.